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Zeitung: Kritiker wollen Bezirk der Industrie- und Handelskammer kapern

Archivmeldung vom 31.08.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 31.08.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
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Der Bundesverband für freie Kammern (BffK) will einen kompletten Bezirk der Industrie- und Handelskammer (IHK) übernehmen und nach eigenen Vorstellungen formen. Das geht aus einem internen Konzept des Verbandes hervor, das dem "Handelsblatt" vorliegt. Mit der Übernahme bestehe die Möglichkeit, den notwendigen Reformprozess der Kammern "von innen heraus zu befeuern", heißt es in dem Papier. Eine solche IHK könne "transparent, effizient und dienstleistungsorientiert die Unternehmen betreuen", schreiben die Kritiker der öffentlich-rechtlichen Kammern

Die Initiative ist eine von mehreren Vorstößen von Kammerkritikern, die sich gegen die "undemokratische Selbstverwaltung" wehren. Jüngst hatten Mitglieder der Initiative "Pro KMU" sich in der IHK Berlin kritisch zu Wort gemeldet. Laut dem Konzept des BffK sollen ihre eigenen Kandidaten für die Übernahme einer IHK mit einem Wahlkampfbudget aus Verbandsmitteln ausgestattet werden. Der Verband fordert mehr Transparenz sowie eine umfassende Bilanzierung der IHK-Beteiligungen und Geschäftsführergehälter. Laut BffK sind das Punkte, zu denen die Kammern bislang mehrheitlich schweigen. In letzter Konsequenz solle auch der Kammerzwang fallen, fordert der Verband.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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