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Bericht: Bankenaufseher kritisieren Innenrevision der KfW

Archivmeldung vom 15.03.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.03.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
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Die deutschen Bankenaufseher haben bei einer Sonderprüfung der Förderbank KfW offenbar zum Teil erhebliche Mängel in der Internen Revision der staatlichen Förderbank entdeckt. Das berichtet das "Handelsblatt" unter Berufung auf mehrere Insider. Die Innenrevision einer Bank muss prüfen, ob das Risikomanagement und die internen Kontrollen der Bank gut funktionieren und ob es intern Fehler oder Manipulationen gab.

Die Bafin wirft der KfW vor, dass die Innenrevision nicht genug Personal hat und nicht gründlich genug nachprüft, ob von ihr angemahnte Korrekturen auch umgesetzt wurden, hieß es. Die KfW bestätigte, dass die Interne Revision bei ihr geprüft wurde. Zu Details der Prüfung wollte sie sich aber nicht äußern. "Grundsätzlich gilt aber, dass die KfW die Ergebnisse und Feststellungen der Prüfungen sehr ernst nimmt und die notwendigen Maßnahmen zu Beseitigung der festgestellten Defizite mit hoher Priorität aufnimmt", teilte ein KfW-Sprecher mit. Bereits in der Vergangenheit habe die Förderbank entschieden, die Innenrevision weiter auszubauen, erklärt die KfW.

Die Zahl der Mitarbeiter sei in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen. Die KfW muss seit 2016 alle aufsichtsrechtlichen Vorgaben erfüllen, die auch normale Geschäftsbanken einhalten müssen. Deshalb durchleuchten die Bankenaufseher viele Bereiche der Bank – und werden immer wieder fündig. Bereits vor einem Jahr hatten die Bankenaufseher Mängel in den IT-Systemen der Bank bemängelt. In der Konsequenz verpflichteten sie die KfW, mehr Eigenkapital für ihr Geschäft vorzuhalten. Auch in diesem neuen Fall droht der KfW nun ein weiterer Kapitalzuschlag. Über dessen Höhe sei aber noch nicht endgültig entschieden worden, schreibt das "Handelsblatt".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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