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Metro-Chef greift im Großhandelsgeschäft durch

Archivmeldung vom 24.04.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.04.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
METRO Group
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Vor gut vier Wochen übernahm Metro-Chef Olaf Koch neben der Leitung des Handelskonzerns auch noch die Führung der Großhandelssparte Cash & Carry: Nun greift der Manager durch. Wie das "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe) berichtet, wird die Position der "Customer Management Directors" – zuständig für Kundenmanagement, Preisgestaltung und Marketing – in allen 29 Ländergesellschaften von Cash & Carry aufgelöst.

Die Aufgaben übernehmen die jeweiligen Länderchefs, die Koch damit stärker in die Pflicht nimmt. Das geht aus einer Mitteilung hervor, die Metro am heutigen Mittwoch im Intranet veröffentlichte. Zudem erfuhr das "Handelsblatt" aus Kreisen des Konzerns, dass die Cash & Carry-Länderchefs in den Niederlanden, in Österreich und der Ukraine ausgetauscht werden sollen. Ein Metro-Sprecher wollte dies auf Anfrage nicht kommentieren.

Neu geschaffen wird die Position des "Director Restructuring Operation", wie Metro intern verkündete. Diese wird mit Klaus Rättig besetzt, der von der auf große Sanierungsfälle spezialisierten Unternehmensberatung Alix Partners kommt.

Darüber hinaus will Metro sich im Großhandel wieder stärker auf Lebensmittel konzentrieren. Das Non-Food-Geschäft läuft in vielen Cash & Carry-Märkten anhaltend schlecht, vor allem in Deutschland. Deswegen werden die Non-Food-Aktivitäten der Ländergesellschaften künftig von der Düsseldorfer Zentrale aus gesteuert.

Auch wird das Non-Food-Sortiment Land für Land überprüft und gestrafft. "Wir sind noch immer zu schwach und zu langsam darin, unsere Entscheidungen in die Tat umzusetzen", sagt Koch in einem Interview im Intranet von Metro. Und: "Unser Berichtswesen ist viel zu komplex, wir machen reines ’Über-Reporting’. Damit werden wir aufhören!"

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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