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Ifo-Institut rechnet mit Abkühlung der Konjunktur

Archivmeldung vom 04.01.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.01.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Gerd Altmann/Hans Braxmeier / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann/Hans Braxmeier / pixelio.de

Ifo-Chef Clemens Fuest erwartet eine Abkühlung der deutschen Konjunktur. "Sorgen sind berechtigt", sagte Fuest dem "Handelsblatt". In China etwa habe die Industrie erstmals seit zwei Jahren einen Rückgang verzeichnet. "Allerdings kommen die Signale für eine Abkühlung nicht allein aus China, das Weltwirtschaftsklima insgesamt wird rauer", sagte der Präsident des Münchener Ifo-Instituts dem "Handelsblatt".

Etwa sieben Prozent der deutschen Exporte – Waren im Wert von rund 86 Milliarden Euro im Jahr 2017 – gingen nach China. Dieser Anteil wachse seit Jahren. Allerdings seien Europa und die USA immer noch weit wichtiger für die deutsche Exportindustrie. So spielten die Angst vor einem harten Brexit und der Rückgang der Erwerbsbevölkerung für die Konjunktur ebenfalls eine tragende Rolle. Auch die Probleme der Autoindustrie würden "im kommenden Jahr noch spürbar sein", so Fuest.

Das Ifo-Institut legte Ende 2018 die pessimistischste Prognose der führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute vor: Nur um 1,1 Prozent soll die deutsche Wirtschaft 2019 wachsen – nach 1,5 Prozent im vergangenen Jahr. Die nervösen Kurse an den Börsen spielten dabei laut Fuest nur eine begrenzte Rolle: "Dass der aktuelle Kursrückgang an den Börsen einen Abschwung auslöst, ist nicht zu erwarten."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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