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Bericht: Deutsche Banken führen mehr Geld an Abwicklungsfonds ab

Archivmeldung vom 27.04.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.04.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Florentine / pixelio.de
Bild: Florentine / pixelio.de

Die deutschen Banken haben im vergangenen Jahr mehr Geld an den Abwicklungsfonds, der im Notfall bei Schieflagen einspringen soll, abführen müssen. Die Gesamtsumme der für 2016 erhobenen Bankenabgabe der 1.719 beitragspflichtigen Institute habe 1,77 Milliarden Euro betragen, heißt es laut "Handelsblatt" in einem auf den 24. April datierten Bericht des Bundesfinanzministeriums an den Haushaltsausschuss des Bundestages. Damit haben die Beiträge einen Rekordwert erreicht.

Im Jahr 2015 mussten die deutschen Institute 1,58 Milliarden Euro zahlen. 2014 waren es sogar nur 516 Millionen und 2013 nur 520 Millionen Euro. Die Abgabe habe sich erhöht, weil sie seit 2015 nach EU-Regeln berechnet wird, schreibt die Zeitung. Den höchsten Anteil zahlten 2016 demnach die privaten Großbanken (1,01 Milliarden Euro). Die Landesbanken kamen auf 291 Millionen, die Sparkassen auf 139 Millionen Euro und die Genossenschaftsbanken 73 Millionen Euro. Die 1,77 Milliarden Euro wurden 2016 in den europäischen Bankenabwicklungsfonds abgeführt. Bis Ende 2023 sollen in dem Abwicklungsfonds 55 Milliarden Euro für den Notfall bereitstehen.

Die Abgaben aus den Jahren 2011 bis 2015 liegen weiterhin im deutschen Restrukturierungsfonds.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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