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IHK Schleswig-Holstein begrüßt die Planungen zum ersten LNG-Terminal in Deutschland in Brunsbüttel

Archivmeldung vom 08.04.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.04.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Luftaufnahme des Beginns des Nord-Ostsee-Kanals bei Brunsbüttel mit den Schleusenanlagen.
Luftaufnahme des Beginns des Nord-Ostsee-Kanals bei Brunsbüttel mit den Schleusenanlagen.

Foto: user:UlrichAAB
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

"Die IHK Schleswig-Holstein begrüßt die Planungen zum ersten LNG-Terminal in Deutschland in Brunsbüttel". Dies betonte IHK-Hauptgeschäftsführer Björn Ipsen nach einem ausführlichen Gedankenaustausch zwischen ihm und German LNG Terminal GmbH Geschäftsführer Rolf Brouwer. Das ursprünglich in Heide geplante Treffen wurde aus aktuellem Anlass telefonisch vom jeweiligen Homeoffice aus geführt.

"Das Projekt bietet enorme Chancen und Entwicklungspotenzial für den Wirtschaftsstandort Brunsbüttel und für ganz Schleswig-Holstein. Durch das LNG-Terminal bliebe der ChemCoast-Park mit seinen schon heute 4.000 Arbeitsplätzen - und 12.500 weiteren, die in der Region davon begünstigt sind - als landesweit größtes zusammenhängendes Industriegebiet auch zukünftig eine Energiedrehscheibe", betont Ipsen.

"German LNG Terminal verfügt über ein hochmotiviertes Team mit internationalen Spezialisten, das seine Erfahrung für die Planung und Realisierung des Terminals in Brunsbüttel einsetzt", konnte Rolf Brouwer dem IHK-Hauptgeschäftsführer berichten. Da zwei der Gesellschafter in Rotterdam bereits das vergleichbare Gate Terminal geplant und gebaut haben, verfüge man über langjährige Expertise. Im Jahr 2019 verzeichnete dieses Terminal bereits einen Rekord von gut 170 Schiffsoperationen, verglichen mit gut 100 Schiffen im Jahr 2018.

"Gegenwärtig gibt es europaweit 36 solcher Terminals, über die Flüssigerdgas an Land gebracht wird. Deutschland verfügt über kein eigenes LNG-Terminal, muss also zum Beispiel auf das LNG-Terminal in Zeebrugge zurückgreifen. Und das, obwohl Deutschland der größte Erdgasmarkt Europas ist", so Brouwer weiter.

Zudem läge das Terminal am größten zusammenhängenden Industriegebiet Schleswig-Holsteins, in dem viele energieintensive Betriebe sitzen. "Wir erfahren vor Ort eine große Unterstützung, wollen uns intensiv mit der regionalen Wirtschaft und darüber hinaus vernetzen." Brouwer und Ipsen hatten telefoniert, um sich über den Stand des Terminalprojektes in Brunsbüttel und die Möglichkeiten für die Wirtschaft in Schleswig-Holstein auszutauschen.

German LNG Terminal hat sich für den Standort Brunsbüttel entschieden, da die Nähe zu den in der Region ansässigen Industrieunternehmen ein attraktives wirtschaftliches Umfeld bietet. Durch den Nord-Ostsee-Kanal, der in Nachbarschaft des geplanten Terminals verläuft, sind die skandinavischen und baltischen Länder gut erreichbar.

Langjährige Erfahrung - German LNG und die Gesellschafter

Die German LNG Terminal GmbH ist ein Joint Venture der niederländischen Unternehmen Gasunie LNG Holding B.V., Vopak LNG Holding B.V. sowie der Oiltanking GmbH, einem Tochterunternehmen der Marquard & Bahls AG, Hamburg. Zweck des Joint Ventures ist der Bau und Betrieb eines multifunktionalen Import- und Distributionsterminals für verflüssigtes Erdgas (Liquefied Natural Gas, LNG) in Brunsbüttel. Das Terminal wird zudem eine Reihe von Dienstleistungen bereitstellen: das Be- und Entladen von LNG-Carrier, die temporäre Speicherung von LNG, die Regasifizierung, die Einspeisung ins deutsche Erdgasnetz und die Distribution durch Tankkraftwagen und LNG-Kesselwagen.

Quelle: German LNG Terminal GmbH (ots)

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