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Künftige Air-Berlin-Langstreckenpartner meiden neuen Großflughafen in Schönefeld

Archivmeldung vom 16.12.2011

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.12.2011 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Empfangsgebäude des Berliner Flughafens Schönefeld. Bild: C. Ford / wikipedia.org
Empfangsgebäude des Berliner Flughafens Schönefeld. Bild: C. Ford / wikipedia.org

Der geplante Ausbau des neuen Großflughafens in Berlin-Schönefeld zu einem internationalen Langstrecken-Drehkreuz gerät bereits vor der offiziellen Eröffnung ins Stocken: Vor allem die großen Oneworld-Partner mit Sitz außerhalb Europas machten um den neuen Hauptstadt- Airport einen großen Bogen.

"Unser täglicher Flug von Frankfurt nach Tokio-Narita nutzt Geschäfts- und Privatreisenden und ist profitabel", erklärte eine Sprecherin von Japan Airlines gegenüber dem "Spiegel", daher sehe man "kurzfristig keinen Anpassungsbedarf in Deutschland".

Ähnlich äußerte sich auch Cathay Pacific. Die kürzlich insolvent gegangene US-Fluglinie American Airlines plant ebenfalls keine Starts und Landungen von Langstreckenjets in Schönefeld. "Frankfurt ist für American Airlines seit 1985 der Hauptzielflughafen in Deutschland und wird es in absehbarer Zukunft auch bleiben", heißt es in einer Stellungnahme des Unternehmens. Air-Berlin-Chef Hartmut Mehdorn hat die Unternehmensberatung Roland Berger beauftragt, zusätzliche Sparvorschläge für die Fluglinie zu erarbeiten.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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