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Deutsche Milch wird immer stärker zum Exportartikel

Archivmeldung vom 31.03.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 31.03.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: almotti/pixelio.de
Bild: almotti/pixelio.de

Deutsche Milch wird immer stärker zum Exportartikel. "Während der Absatz weltweit zulegt, sinkt der Verbrauch in Deutschland und Europa. Deshalb brauchen wir neue Märkte", sagte Josef Schwaiger, Chef des größten heimischen Produzenten Deutsches Milchkontor (DMK), im Gespräch mit dem "Handelsblatt".

Die größte deutsche Genossenschaft der Branche mit Sitz in Bremen hat 9.000 Landwirte als Mitglieder. Sie beschäftigt mehr als 7.000 Mitarbeiter. Das DMK konzentriert sich besonders auf Käse, Milchpulver und Molke-Produkte. "Diese Bereiche bauen wir sukzessive aus. Unser Fokus liegt auf der Internationalisierung", so Schwaiger.

In Asien steigt der Bedarf an Milchprodukten. Und das gilt auch für Südamerika und Afrika. Aufgrund des Exports – die Quote liegt bei 37 Prozent – und eines stark gestiegenen Milchpreises verbuchte das DMK 2013 ein Rekordjahr: Der Umsatz kletterte von 4,4 Milliarden Euro auf gut 5,3 Milliarden Euro, sagte Schwaiger. Der Jahresüberschuss stieg von 21 Millionen Euro auf fast 41 Millionen Euro.

"Das Jahr 2013 fiel besser aus als 2012, weil sich der Milchmarkt nach oben entwickelt hat. Es gab weniger Milch und eine höhere Nachfrage", sagte DMK-Chef Schwaiger. Für 2014 erwartet er einen gleichbleibenden Umsatz: "Der Ertrag wird sich steigern, durch effizientere Produktion, wachsende Markenstärke und internationales Geschäft."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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