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Ex-Wirecard-Aufsichtsratschef kritisiert EY

Archivmeldung vom 12.04.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.04.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Sitz der Wirecard AG in Aschheim (bei München), 2019
Sitz der Wirecard AG in Aschheim (bei München), 2019

Foto: Kaethe17
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der letzte Wirecard-Aufsichtsratschef Thomas Eichelmann hat etwa zehn Monate nach der Pleite des Zahlungsdienstleisters scharfe Kritik an dem langjährigen Wirecard-Wirtschaftsprüfer EY geübt. "Das Verhalten von EY ist für mich nicht mehr nachvollziehbar", sagte Eichelmann dem "Handelsblatt".

Insbesondere verwundert ihn, dass EY offenbar frühzeitig Verdacht über Unregelmäßigkeiten geschöpft hatte, aber keine Konsequenzen zog: "Wenn ein Prüfer Zweifel an der Integrität des Managements, am wichtigsten Organ der Gesellschaft, hat, dann steht das in krassem Widerspruch zu einem uneingeschränkten Testat." Noch 2020 habe EY gebeten, sich für die nächste Ausschreibung als Abschlussprüfer bewerben zu dürfen. Eichelmann: "Für mich kam das allerdings aus verschiedenen Gründen nicht infrage." Eichelmann war im Sommer 2019 in den Wirecard-Aufsichtsrat eingezogen und ein halbes Jahr später zu dessen Vorsitzendem aufgestiegen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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