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Zeitungsverleger Daniel Schöningh: Mindestlohn verantwortlich für Ende von "Frankenberger Zeitung"

Archivmeldung vom 17.04.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.04.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Die Waldeckische Landeszeitung (WLZ) und die Frankenberger Zeitung (FZ) sind die im Landkreis Waldeck-Frankenberg erscheinenden Tageszeitungen mit lokalem Schwerpunkt.
Die Waldeckische Landeszeitung (WLZ) und die Frankenberger Zeitung (FZ) sind die im Landkreis Waldeck-Frankenberg erscheinenden Tageszeitungen mit lokalem Schwerpunkt.

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Der von SPD-Arbeitsministerin Andrea Nahles durchgeboxte Mindestlohn ist verantwortlich für das Ende der in Hessen erscheinenden "Frankenberger Zeitung".

Gegenüber dem Mediendienst kress.de sagte Zeitungsverleger Daniel Schöningh, dass die "Frankenberger Zeitung" (erschien erstmals am 17. August 1870 als "Frankenberger Bote") keine Zukunft mehr hat. "Die Schließung ist für diesen Herbst beabsichtigt", sagte Schöningh gegenüber kress.de. Grund für die Entscheidung sei die wirtschaftliche Situation, "die sich im laufenden Jahr noch verschärft hat durch den Mindestlohn im Zustellbereich". Damit greift Schöningh, ein Neffe von Dirk Ippen ("Westfälischer Anzeiger", "Münchner Merkur", "Fehmarnsche Tageblatt") massiv die Bundesregierung an.

Im Bing-Verlag sollen insgesamt 40 Arbeitsplätze gestrichen werden. "Die Mitarbeiter machen einen vernünftigen Job", bedauert Schöningh, der mit dem harten Sparkurs die restlichen Arbeitsplätze und das Schwesterblatt "Waldeckische Landeszeitung" retten will.

Quelle: Medienfachverlag Oberauer GmbH (ots)

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