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Liberty-Steel-Inhaber Gupta: Zusammenschluss mit Thyssenkrupp sichert Arbeitsplätze

Archivmeldung vom 17.10.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.10.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Stahl: Walzen von Knüppeln
Stahl: Walzen von Knüppeln

Foto: Deutsche Fotothek‎
Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Inhaber des britischen Konzerns Liberty Steel, Sanjeev Gupta, sieht die europäische Stahlindustrie in einer schwierigen Situation. Gupta, dessen Unternehmen am Freitag ein Angebot für die Stahlsparte von Thyssenkrupp abgegeben hatte, sagte der Düsseldorfer "Rheinischen Post": "Die Werke sind nicht ausgelastet und die Klimabilanz der Branche ist alles andere als gut."

Gupta weiter: "Deshalb müssen wir Stahl möglichst schnell CO2-neutral produzieren. Das treibt mich an, als Familienvater und Unternehmer. Gemeinsam mit Thyssenkrupp können wir das deutlich besser und früher erreichen."

Gupta zeigte sich optimistisch mit Blick auf grünes Licht vonseiten der EU-Wettbewerbsbehörden: "Liberty Steel ist stark in osteuropäischen Wachstumsmärkten und in der Bauindustrie, während Thyssenkrupp seine Stärken in Westeuropa und in der Automobilindustrie hat. Und auch die Auslastung von Duisburg wird sich erhöhen, da wir mehr Stahl brauchen, als wir zurzeit herstellen. Ich gehe davon aus, dass dies auch die Wettbewerbsbehörden berücksichtigen werden."

Der Manager versuchte zugleich, Bedenken der Gewerkschaft zu zerstreuen: "Auf unserem bisherigen Weg haben wir alle Veränderungen immer gemeinsam mit den Mitarbeitern erreicht. Das ist mir wichtig und das wird auch bei Thyssenkrupp so sein." Gupta brachte es auf die Formel: "Mit einem Zusammenschluss verbessern wir die Auslastung auf beiden Seiten und sichern so Arbeitsplätze."

Quelle: Rheinische Post (ots)


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