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Importpreise im Januar 2018: + 0,7 % gegenüber Januar 2017

Archivmeldung vom 02.03.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.03.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Statistisches Bundesamt
Statistisches Bundesamt

Bild: Eigenes Werk /OTT

Die Einfuhrpreise waren im Januar 2018 um 0,7 % höher als im Januar 2017. Im Dezember 2017 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahr bei + 1,1 % und im November 2017 bei + 2,7 % gelegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Importpreise im Januar 2018 gegenüber Dezember 2017 um 0,5 %.

Der Anstieg der Importpreise gegenüber dem Vorjahr war vor allem durch die Entwicklung der Einfuhrpreise für Energie beeinflusst. Energieeinfuhren waren im Januar 2018 um 9,2 % teurer als im Januar 2017. Während insbesondere rohes Erdöl (+ 13,3 %) und Erdgas (+ 13,1 %) im Vorjahresvergleich mehr kosteten, lagen die Preise für importierten Strom weit unter dem Niveau des Vorjahres (- 37,6 %). Der Einfuhrpreisindex ohne Energie war im Januar 2018 um 0,4 % niedriger als im Januar 2017 (+ 0,1 % gegenüber dem Dezember 2017). Lässt man nur Erdöl und Mineralölerzeugnisse außer Betracht, lag der Einfuhrpreisindex um 0,1 % unter dem Stand des Vorjahres (+ 0,2 % gegenüber Dezember 2017).

Importierte Vorleistungsgüter (Güter, die im Produktionsprozess verbraucht, verarbeitet oder umgewandelt werden), waren im Januar 2018 um 2,0 % teurer als im Januar 2017. Gegenüber dem Vormonat stiegen die Preise um 0,8 %. Im Vergleich zu Januar 2017 verteuerten sich insbesondere Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen (+ 10,2 %) sowie Nicht-Eisen-Metalle und Halbzeug daraus (+ 5,7 %). Auch die Preise für Rohstoffe wie Holz- und Zellstoff (+ 14,4 %), Nicht-Eisen-Metallerze (+ 8,8 %) sowie für chemische

Grundstoffe (+ 5,4 %) lagen deutlich über denen des Vorjahres. Dagegen sanken unter anderem die Preise für Eisenerze (- 14,2 %) und elektronische Bauelemente (- 7,3 %).

Die Preise für importierte Gebrauchsgüter (langlebige Konsumgüter) sanken gegenüber dem Vorjahr um 2,5 % und gegenüber dem Vormonat im Durchschnitt um 0,6 %.

Importierte Verbrauchsgüter (kurzlebige Konsumgüter) verbilligten sich gegenüber Januar 2017 um 1,6 %. Im Vergleich zu Dezember 2017 fielen diese Preise um 0,7 %.

Importierte landwirtschaftliche Güter waren gegenüber Januar 2017 um 8,2 % billiger (+ 0,1 % gegenüber dem Vormonat). Während sich Rohkaffee (- 23,1 %) und Rohkakao (- 19,3 %) stark verbilligten, wurden insbesondere lebende Tiere und Erzeugnisse tierischen Ursprungs zu höheren Preisen importiert (+ 5,9 %).

Eingeführte Investitionsgüter verbilligten sich um 1,2 % gegenüber Januar 2017 (- 0,1 % gegenüber Dezember 2017). Insbesondere Speichereinheiten und andere Datenspeicher (- 15,4 %) sowie Geräte und Einrichtungen der Telekommunikationstechnik (- 5,5 %) wurden gegenüber Januar 2017 billiger importiert.

Der Index der Ausfuhrpreise lag im Januar 2018 um 0,7 % über dem Stand von Januar 2017. Im Dezember 2017 hatte die Jahresveränderungsrate bei + 1,0 % gelegen, im November bei + 1,2 %. Gegenüber dem Vormonat Dezember 2017 stiegen die Ausfuhrpreise um 0,3 %.

Einfuhrpreise, Januar 2018

* + 0,5 % zum Vormonat

* + 0,7 % zum Vorjahresmonat

Ausfuhrpreise, Januar 2018

* + 0,3 % zum Vormonat

* + 0,7 % zum Vorjahresmonat

Quelle: Statistisches Bundesamt (ots)

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