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Sparkassen-Präsident Georg Fahrenschon fordert Zinserhöhung

Archivmeldung vom 04.03.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.03.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Doris Oppertshäuser
Georg Fahrenschon Bild: georg-fahrenschon.de
Georg Fahrenschon Bild: georg-fahrenschon.de

Sparkassen-Präsident Georg Fahrenschon fordert die Europäische Zentralbank auf, die Zinsen zu erhöhen. "Die EZB muss jetzt den Einstieg in den Ausstieg aus der Niedrigzinsphase einleiten", sagte Fahrenschon der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". "Die Zentralbank sollte die Signale von der US-Notenbank aufnehmen. Dort ist die Rede davon, dass man in den nächsten zwölf bis 18 Monaten nicht die Zinswende verpassen darf."

Zur Begründung verwies Fahrenschon auf die Wachstumsaussichten im Euro-Raum und die Gefahr des billigen Geldes: "Alle werden immer abhängiger vom billigen Geld. Es kann süchtig machen und verleitet dazu, dass sich die Staaten nicht entschulden, sondern neue Schulden aufnehmen."

Zugleich kritisierte er, dass die EZB im Rahmen der Bankenaufsicht ab November weitreichende Befugnisse erhält. " Die EZB ist als Notenbank nicht die richtige Institution dafür. Wenn sie jetzt aus ihrem Sonderstatut etwa beansprucht, dass jeder Akteur künftig in Englisch arbeitet und wir uns in Deutschland vom Handelsgesetzbuch zu trennen haben, um nach internationalen Vorgaben zu bilanzieren, dann ist das ein Holzweg. Wir würden das stabile Regionalbankenwesen und den Mittelstand vor unlösbare Probleme stellen. Wir arbeiten auf Deutsch, unsere Kunden denken deutsch", sagte Fahrenschon.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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