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Mittelstandsallianz: In Afrika ist nur Helfen out, Investieren ist in

Archivmeldung vom 30.11.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.11.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Mario Ohoven Bild: BVMW
Mario Ohoven Bild: BVMW

Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) ermuntert kleine und mittlere Unternehmen zu mehr Engagement in Afrika. "Dass nur 1000 deutsche Unternehmer in Afrika tätig sind, ist ein Armutszeugnis für unser Land und zeugt zugleich von mangelnder unternehmerischer Weitsicht", sagte BVMW-Präsident Mario Ohoven der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Viele Mittelständler seien für eine Markterschließung auf dem afrikanischen Kontinent nicht gut genug vorbereitet. "Wer erfolgreich sein will, muss mit lokalen Partner arbeiten, mit lokalen Arbeitskräften, die eine Ausbildung brauchen", sagte Ohoven: "In Afrika ist nur Helfen out, Investieren ist in."

Mit der Mittelstandsallianz für Afrika hat sich der Verband das Ziel gesetzt, dem Geschäft mit Afrika neue Impulse zu geben. "Die Allianz unterstützt deutsche mittelständische Unternehmen bei ihrem Engagement in Afrika, indem sie zwischen den kleinen und mittleren Unternehmen beider Kontinente Verbindungen schafft und Networking vereinfacht", sagte Ohoven der "NOZ" weiter. "Dass Geschäft in Afrika funktionieren kann, haben uns die Franzosen und vor allem die Chinesen gezeigt. Hier haben unsere deutschen Mittelständler riesigen Nachholbedarf".

Anlässlich eines für diesen Donnerstag geplanten Treffens mit Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) appellierte Ohoven an die Bundesregierung nach der Wirtschaftskonferenz "Campact with Africa" und der Ankündigung eines Milliardenfonds für Afrika aktiver zu werden. "Den Ankündigungen müssen jetzt Taten folgen", forderte Ohoven. Die Mittelstand Alliance Africa könne und wolle dazu einen Beitrag leisten. "Wir haben das Netzwerk, wir haben die Kontakte, wir stehen bereit", betonte Ohoven.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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