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Entscheidung für neuen Steag-Eigentümer soll bis zum Sommer fallen

Archivmeldung vom 12.02.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.02.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Steag-Zentrale 2011
Steag-Zentrale 2011

Foto: Wiki05
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Suche nach einem neuen Anteilseigner für Deutschlands fünftgrößten Energieversorger Steag soll im Sommer abgeschlossen sein. "Wir wollen uns bis zum Sommer für einen Partner entscheiden", sagte der Steag-Aufsichtsratsvorsitzende Guntram Pehlke den Zeitungen der Essener WAZ-Gruppe (Dienstagausgaben). Ob die Steag-Anteile in kommunale Hand gelangen oder ein privater Investor einsteigen wird, ließ Pehlke offen.

"Unser neuer Partner sollte Kapital einbringen, um die Geschäfte der Steag im In- und Ausland weiterzuentwickeln", sagte er lediglich. Die Stadtwerke Essen, Bochum, Duisburg, Dinslaken, Oberhausen und die kommunalen Dortmunder Betriebe DSW 21 und DEW 21 sind über ein Konsortium mit insgesamt 51 Prozent an Deutschlands fünftgrößtem Energieversorger beteiligt. 49 Prozent der Steag-Anteile liegen beim Essener Konzern Evonik.

Die Steag will in Zukunft ihr Geschäft im Ausland weiter ausbauen. "Wir wollen uns neue Märkte erschließen, ich denke beispielsweise an Rumänien", sagte Steag-Chef Joachim Rumstadt den Zeitungen der WAZ-Gruppe. "Es ist bekannt, dass der Betrieb von Steinkohlekraftwerken in Deutschland nicht gerade leichter geworden ist. Umso wichtiger ist eine starke Säule im Ausland." In Deutschland betreibt die Steag elf Kraftwerke und mehr als 200 kleinere Anlagen. Derzeit befinden sich drei große Steag-Kraftwerke im Ausland - in Kolumbien, der Türkei und auf den Philippinen.

Quelle: Westdeutsche Allgemeine Zeitung (ots)

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