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Gesamtmetall fordert von neuem IG-Metall-Chef Verzicht auf Grabenkämpfe

Archivmeldung vom 17.10.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.10.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Oliver Zander Bild: Arbeitgeberverband Gesamtmetall
Oliver Zander Bild: Arbeitgeberverband Gesamtmetall

Kurz vor der Wahl von Jörg Hofmann zum neuen IG-Metall-Chef beim Gewerkschaftstag in Frankfurt hat der Arbeitgeberverband Gesamtmetall seine Erwartungen an den neuen Gewerkschaftsvorsitzenden formuliert. Hauptgeschäftsführer Oliver Zander sagte der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post": "Es wird sicher einen anderen Stil geben. Trotz aller Kampagnen, die es auch weiter geben wird, wird Hofmann versuchen, wichtige Themen anzupacken und zu Lösungen zu gelangen - etwa beim Thema Industrie 4.0. Hoffentlich, ohne in die alten Schützengräben zu geraten."

Mit Blick auf die diesjährige Tarifrunde sagte Zander, die IG Metall habe die Warnstreiks "in einigen Unternehmen diesmal nicht mehr im Griff gehabt". Zudem kritisierte der Arbeitgebervertreter den Abschluss als zu hoch: "Das Entgelt ist zu stark gestiegen und die Laufzeit war zu kurz." Für die Tarifrunde 2016 hänge es nun davon ab, mit welcher Forderung die IG Metall um die Ecke komme. "Wenn sie die Konjunkturrisiken und auch die VW-Krise nicht ausreichend berücksichtigt, werden wir entsprechend reagieren müssen", sagte Zander.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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