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Umfrage: Mehrheit findet Werbung mit nackter Haut unproblematisch

Archivmeldung vom 06.06.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.06.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Michael Hohmann / pixelio.de
Bild: Michael Hohmann / pixelio.de

Eine Mehrheit der Deutschen findet Werbung mit nackter Haut unproblematisch. Einer Umfrage zum Thema Sexismus und Geschlechtergerechtigkeit des Meinungsforschungsinstituts Mafo.de im Auftrag des Magazins "Playboy" zufolge empfinden 79,9 Prozent der Menschen in Deutschland explizite Nacktheit in Werbeaufnahmen nie (58,6 Prozent) oder nur selten (21,3 Prozent) als diskriminierend. Und auch im öffentlichen Raum sozialer Netzwerke darf es nach Meinung der Deutschen gern unbekleidet zugehen.

Die Praxis zum Beispiel von Facebook, die Darstellung weiblicher Brustwarzen zu untersagen, lehnen 61,9 Prozent der Befragten hierzulande ab.

Besonders gering ist in Deutschland der Anteil der Befürworter von Sprachregelungen, mit denen geschlechtliche Diskriminierung verhindert werden soll. Geschlechtsneutrale Berufsbezeichnungen wie "Professor/in" oder "Auszubildende", die in öffentlichen Stellenausschreibungen vorgeschrieben sind, finden nur 12,9 Prozent der Deutschen sinnvoll. 87,1 Prozent würden auch Abweichungen von dieser Regel (Professor, Lehrling) nicht als diskriminierend empfinden.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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