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Otto-Chef rechnet mit starkem Preisverfall bei Modeartikeln

Archivmeldung vom 28.04.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.04.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Otto Group Hauptverwaltung in Hamburg-Bramfeld
Otto Group Hauptverwaltung in Hamburg-Bramfeld

Foto: Otto Group
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Vorstandsvorsitzende der Otto-Group, Alexander Birken, rechnet wegen des Rückgangs der Nachfrage mit einem starken Preisverfall bei Modeartikeln. "Bei der Saisonmode etwa müssen wir uns auf hohe Rabatte einstellen", sagte er der Wochenzeitung "Die Zeit".

Birken erwartet eine lang anhaltende Krise der Textilbranche. "Die Nachfrage wird erst nach und nach zurückkehren. Und auch auf der Angebotsseite bekommen wir Probleme. In China läuft die Produktion wieder an – aber Indien und Bangladesch etwa sind in einem kompletten Shutdown", so Birken. "Wir werden in eine kräftige Rezession kommen, und sie wird nicht auf dieses Jahr beschränkt sein." Für das Geschäft der Otto-Group insgesamt sei er "vorsichtig optimistisch". Ob sein Unternehmen staatliche Hilfskredite beantragen müsse, hänge von der Dauer der Krise ab. "Wir haben einen Investitions- und Einstellungsstopp ausgesprochen, und ich kann nicht ausschließen, dass wir zu einem gewissen Zeitpunkt auch ein KfW-Darlehen beantragen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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