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Chefin der Krupp-Stiftung wollte Hiesinger-Rücktritt verhindern

Archivmeldung vom 04.10.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.10.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung Logo
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Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Kuratoriumsvorsitzende der Krupp-Stiftung, Ursula Gather, bedauert die Rücktritte des Vorstandsvorsitzenden von Thyssenkrupp, Heinrich Hiesinger, und des Aufsichtsratsvorsitzenden Ulrich Lehner. "Ich hätte es besser gefunden, wenn Herr Hiesinger und Herr Lehner auf der Brücke geblieben wären", sagte sie der "Zeit". Dafür hat sie nach eigenen Angaben einiges getan. "Ich habe Herrn Hiesinger sofort angerufen und versucht, ihn umzustimmen." Sie habe ihn dringlich gebeten, auf der Brücke zu bleiben.

"Aber er hatte seine Entscheidung getroffen", fügte sie hinzu. Eine Entfremdung zwischen ihr als Vertreterin des wichtigsten Aktionärs und den beiden Spitzenvertretern des Unternehmens habe sie nicht gespürt. "Ich habe meine Unterstützung stets deutlich gemacht." Gather wies Spekulationen zurück, sie hätte Ambitionen gehabt, Lehner zu ersetzen: "Ich habe nie daran gedacht, Vorsitzende des Aufsichtsrats zu werden", sagte sie der "Zeit". Zum neuen Aufsichtsr atschef Burkhard Pellens sagte sie: "Herr Pellens ist meines Erachtens der Richtige, um die anstehende Neuausrichtung zu begleiten."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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