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Arbeitsagentur steht vor erneutem Milliardenüberschuss

Archivmeldung vom 10.04.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.04.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Zentrale der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg. Bild: Bundesagentur für Arbeit
Zentrale der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg. Bild: Bundesagentur für Arbeit

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) wird dieses Jahr wohl erneut einen Milliardenüberschuss erwirtschaften. Dies zeigen Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) für das "Handelsblatt". "Nach wie vor wird sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufgebaut; entsprechend dynamisch ist die Lohnentwicklung", sagte DIW-Finanzexpertin Kristina van Deuverden. Sie erwartet daher für dieses Jahr 1,2 und 2014 gar 2,2 Milliarden Euro BA-Überschuss.

Die Behörde geht in ihrem im Herbst verabschiedeten Etat zwar davon aus, dass sie dieses Jahr 1,14 Milliarden Euro Minus machen werde. Doch mittlerweile räumt man auch dort ein, dass es besser laufen könnte. So habe das Minus im ersten Quartal lediglich 890 Millionen Euro betragen; eingeplant waren 1,3 Milliarden Euro. Die Einnahmen seien 70 Millionen Euro über Plan und die Ausgaben 340 Millionen Euro unter Plan gewesen. Überdies geht das BA-eigene Forschungsinstitut IAB mittlerweile nur noch von 2,856 Millionen Arbeitslosen im Jahresschnitt 2013 aus – der Etat fußt auf 2,92 Millionen.

Das Jobwunder dürfte auch Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) Freude bescheren: Laut DIW-Prognose werden die Arbeitnehmer dieses Jahr 158 und kommendes Jahr gar 170 Milliarden Euro Lohnsteuer zahlen müssen. Das wären eine beziehungsweise vier Milliarden Euro mehr, als die letzte Steuerschätzung vorhergesagt hatte. Angesichts guter Lohnentwicklung schlage die kalte Progression gnadenlos zu, sagte die DIW-Expertin.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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