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Online-Banking in Deutschland beliebter als im EU-Durchschnitt

Archivmeldung vom 05.04.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.04.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Statistisches Bundesamt
Statistisches Bundesamt

Bild: Statistisches Bundesamt

53 % der Bevölkerung zwischen 16 und 74 Jahren in Deutschland nutzten 2016 Online-Banking. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden mitteilt, entsprach das einem Anstieg um zehn Prozentpunkte gegenüber 2010 (43 %). Im Durchschnitt der Länder der Europäischen Union (EU) erhöhte sich der Nutzeranteil in diesem Zeitraum von 36 % auf 49 %.

Im EU-Vergleich wurde Online-Banking laut Statistikbehörde Eurostat im Jahr 2016 am häufigsten in Nordeuropa genutzt. Allen voran lag Dänemark (88 %), gefolgt von Finnland (86 %) und den Niederlanden (85 %). In Bulgarien (4 %) und Rumänien (5 %) wurden Bankgeschäfte hingegen nur sehr selten über das Internet abgewickelt.

In Deutschland wurde Online-Banking im Jahr 2016 am häufigsten in der Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen (74 %) genutzt. Mit zunehmendem Alter sank der Nutzeranteil, bei den 65- bis 74-Jährigen betrug er noch 28 %. Zudem galt: Je höher der Bildungsabschluss und je höher das Haushaltseinkommen, desto höher der Nutzeranteil.

Quelle: Statistisches Bundesamt (ots)

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