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Lokomotivführer planen keine Streiks

Archivmeldung vom 12.10.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.10.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bundesvorsitzender der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer Claus Weselsky. Bild: Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL)
Bundesvorsitzender der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer Claus Weselsky. Bild: Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL)

Claus Weselsky, Vorsitzender der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer GDL, plant derzeit keine Streiks. "Beide Seiten haben sich vorgenommen, die Tarifverhandlungen erfolgreich zu führen, sprich ohne Schlichtung und ohne Streiks auszukommen", sagte Weselsky der "Passauer Neuen Presse". Zwar habe der Vorstandschef der Bahn eine Gewinnwarnung ausgegeben und "bloß" zwei statt zweieinhalb Milliarden Überschuss genannt, aber auch dieser Überschuss sei "von den Kolleginnen und Kollegen erwirtschaftet worden".

Daher hätten sie auch einen Anspruch darauf, daran teilzuhaben. Als Begründung für die Ausweitung des Wahlmodells, bei dem die Eisenbahner zwischen mehr Geld und mehr Urlaub wählen können, sagt Weselsky: "Weil es den Kollegen und Kolleginnen gut tut und ihnen mehr Individualität ermöglicht. Das Zeichen, das die Lokführer und Zugbegleiter an den Arbeitgeber gesetzt haben, ist glasklar gewesen: Wir werden zu stark in Anspruch genommen. Wir verzichten auf das Geld. Wir wollen lieber mehr Freizeit, weil uns die Lebensqualität mehr wert ist. Sechs Tage Urlaub mehr durch die zusätzlich erbrachte Arbeitszeit ist wichtiger. Daher ist der Ausbau des Wahlmodells gut." Wenn der Bahn Personal fehle, so müsse sich der Vorstand an die eigne Nase zupfen. "Der Arbeitgeber hatte zwei Jahre Vorlauf und hat nichts getan. Und er hat 20 Jahre die Ausbildungskapazitäten heruntergefahren. Die Schuld muss bleiben, wo sie hingehört. Ich nenne das Managementversagen, Planungsversagen und Personalplanung nach Budget statt nach Bedarf."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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