Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Wirtschaft Carsharing & Co.: 2030 über zwei Billionen Dollar Umsatzpotenzial

Carsharing & Co.: 2030 über zwei Billionen Dollar Umsatzpotenzial

Archivmeldung vom 13.03.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.03.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Elektro-Ladestation des weltweit größten Carsharing-Anbieters Zipcar in San Francisco
Elektro-Ladestation des weltweit größten Carsharing-Anbieters Zipcar in San Francisco

Foto: User:Mariordo
Lizenz: CC-BY-SA-2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Markt für neue Mobilitätsdienste wird bis 2030 auf über zwei Billionen US-Dollar wachsen. Das entspräche einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum um 28% weltweit: 2016 beliefen sich die Umsätze mit Carsharing und E-Hailing (App-basierten Taxi- und Transportdiensten) auf 53 Mrd. USD. Voraussetzung für dieses Wachstum ist die schrittweise Einführung von "Robotaxis" - also selbstfahrenden Taxis ohne Fahrer. In diesem Szenario könnten 2030 bis zu 16% aller verkauften Autos für neue Mobilitätsdienste eingesetzt werden. Rund zwei Drittel aller befragten Kunden wollen in Zukunft öfter auf die neuen Services zurückgreifen. Dies sind die zentralen Ergebnisse einer aktuellen Studie von McKinsey, für die 2000 Kunden in zehn US-amerikanischen Städten befragt wurden.

"Der Markt für Mobilitätsdienstleistungen verspricht attraktive Wachstumsraten, wenn bisherige Hürden in der Regulierung und Technologie beseitigt werden", sagt Timo Möller, Automobilexperte bei McKinsey. Bislang steckt der Markt noch in den Kinderschuhen: Nur rund 1% der in den USA zurückgelegten Personenkilometer werden durch neue Mobilitätsdienste abgedeckt. Denn die heute verbreiteten Geschäftsmodelle decken einen Großteil des potentiellen Marktes noch nicht ab, beispielsweise das Pendeln. Möller: "In nur wenigen Städten gibt es derzeit ein wirtschaftlich tragfähiges Modell, das Menschen aus dem Umland einschließt". Hersteller und neue Mobilitätsanbieter müssten den Anforderungen der unterschiedlichen Märkte Rechnung tragen.

"Während der Markt für neue Mobilitätsdienste in Europa auch wegen der unterschiedlichen Regulierung fragmentiert ist, dominieren in den USA und China die führenden E-Hailing-Anbieter mit Marktanteilen von bis zu 95 Prozent", sagt Kersten Heineke, Partner im Frankfurter Büro von McKinsey. Mit umgerechnet 24 Mrd. USD Umsatz im Jahr 2016 ist China noch vor den USA (23,4 Mrd. USD) und Europa (5,7 Mrd. USD) der weltgrößte Markt.

"Die größte Veränderung wird die sukzessive Einführung von selbstfahrenden Fahrzeugen bringen", erläutert Heineke. "Robotaxis" können neue Angebote auch in kleineren Städten wirtschaftlich machen: Derzeit fallen auf die Fahrer rund 43% der Gesamtkosten. Eine weitere Kostensenkung versprechen neue Fahrzeugkonzepte speziell für diesen Einsatzzweck. Sie könnten knapp ein Viertel günstiger als herkömmliche Wagen sein, indem beispielsweise weniger Varianten angeboten werden, der Innenraum einfacher gestaltet wird und die Aerodynamik wegen der niedrigeren Fahrgeschwindigkeiten in Städten eine geringere Rolle spielt.

Quelle: McKinsey & Company (ots)

Videos
Inelia Benz: Die Lemurianische Verbindung
Inelia Benz: Die Lemurianische Verbindung
Inelia Benz: "Macht über Andere ist so...VON GESTERN"
Inelia Benz: "Macht über Andere ist so...VON GESTERN"
Termine
Newsletter
Wollen Sie unsere Nachrichten täglich kompakt und kostenlos per Mail? Dann tragen Sie sich hier ein:
Schreiben Sie bitte ahnte in folgendes Feld um den Spam-Filter zu umgehen

Anzeige