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Volkswagen prüft Bau eigener Batteriefabrik

Archivmeldung vom 27.05.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.05.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: Jörg Sabel / pixelio.de
Bild: Jörg Sabel / pixelio.de

Der Autobauer Volkswagen will den Anteil von Elektroautos am Gesamtportfolio ausbauen. Dazu werde auch der Bau einer gigantischen Batteriefabrik geprüft, der mehrere Milliarden kosten würde, erfuhr das "Handelsblatt" aus Konzernkreisen.

Mit dem Werk wäre VW unabhängig von den asiatischen Herstellern Panasonic, LG und Samsung, die den Markt für Batterien dominieren. Der Bau einer eigenen Batteriefabrik findet in den Reihen von VW zunehmend Anhänger.

Betriebsratschef Bernd Osterloh hat sich in der Vergangenheit für eine solche Investition stark gemacht und auch das Land Niedersachsen als Großaktionär ist grundsätzlich dafür, vor allem wenn sie in der Nähe von Wolfsburg gebaut wird. Auch im Management neige sich die Stimmung auch Richtung eigene Fertigung, heißt es im Konzern. Damit ließe sich nicht nur der eigene Bedarf decken.

Das Unternehmen erhalte sich damit auch die Möglichkeit, in dieser Technologie vorne dabei zu sein. Seinem eigenen Anspruch, der innovativste Autohersteller zu sein, könnte die VW-Gruppe damit treu bleiben, sagt ein Manager.

Die Führung um VW-Chef Matthias Müller arbeitet derzeit eine neue Strategie aus, die unter anderem die Steigerung der Verkäufe von Elektroautos innerhalb der kommenden zehn Jahre auf eine Million vorsieht. Noch vor der Hauptversammlung am 22. Juni soll der Aufsichtsrat über die Strategie beraten.

Es soll ein wirklicher Neuanfang werden, auch um das Negativimage durch gefälschte Abgaswerte zu korrigieren. "Wir wollen einen großen Wurf, mit dem wir uns an die Spitze der Industrie setzen können", sagte ein Beteiligter. Im Mittelpunkt stehen neue Mobilitätsdienste und vor allem neue Antriebe.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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