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Wirtschaftswissenschaftler: Betriebsrat und Land Niedersachsen sind für VW-Skandal mitverantwortlich

Archivmeldung vom 16.10.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.10.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Jörg Sabel / pixelio.de
Bild: Jörg Sabel / pixelio.de

Der Ökonom Heinz-J.- Bontrup gibt dem VW-Betriebsrat und dem Land Niedersachsen eine Mitverantwortung an dem Abgasskandal beim Wolfsburger Autobauer. Beide hätten sich den "Wahnvorstellungen" eines Managements kritiklos untergeordnet, das den Konzern zum besten und größten Autobauer der Welt machen wollte, schreibt Bontrup in einem Gastbeitrag für die in Berlin erscheinende Tageszeitung "neues deutschland" (Samstagausgabe).

"Dies hat schließlich eine Unternehmenskultur geschaffen, die einerseits von autoritär-paternalistisch führenden Eliten nach wie vor dominiert ist und andererseits alles dem Bessersein und dem Ausbeuterprofit unterordnet." Für den Mitverfasser der jährlichen Memoranden der Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik ist die entscheidende Ursache für die VW-Krise der "kapitalistische Profittrieb von Seiten der Kapitaleigner". Um Kosten zur Maximierung des Profits zu senken, werden nicht nur Umweltschäden, sondern auch der Tod von Beschäftigten in Kauf genommen, so Bontrup. "Nicht vergessen sind die 1130 toten Fabrikarbeiter in Bangladesch, denen 2013 das vollkommen unsicher gebaute Fabrikgebäude über dem Kopf einstürzte."

Quelle: neues deutschland (ots)

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