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RWE lässt Slogan "VoRWEg gehen" fallen

Archivmeldung vom 02.01.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.01.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
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Die RWE AG lässt die Werbebotschaft "VoRWEg gehen" fallen. "Den Slogan `VoRWEg gehen` verwenden wir nicht mehr", sagte der neue Vorstandsvorsitzende des Konzerns, Rolf Martin Schmitz der "Welt". Das Motto war von seinem Amtsvorgänger Jürgen Großmann eingeführt worden.

 In der Energiewende werde der Konzern mit seinen konventionellen Kraftwerken künftig der "Partner für Sicherheit" sein, sagte Schmitz: "Wir glauben, dass die Erfahrung, das Know-how und die großtechnischen Backup-Kapazitäten der RWE das Gelingen der Energiewende maßgeblich absichern können."

Das energiepolitisch turbulente Jahr 2016 habe ihn "schon an den Rand der Verzweiflung gebracht", gesteht Schmitz. Bei einem Börsenstrompreis von 20 Euro pro Megawattstunde "weiß man irgendwann nicht mehr, wie es noch weitergehen soll". Inzwischen hätten sich die Preise jedoch auf einem höheren Niveau stabilisiert. "Weil wir gleichzeitig unsere Effizienz stetig weiter steigern, mache ich mir für die nächsten Jahre nicht mehr die ganz großen Sorgen", sagte Schmitz.

Vor allem dank des erfolgreichen Börsengangs der Ökostrom-Beteiligung Innogy stehe "RWE gut da", betonte der Vorstandschef, der die Konzernleitung vom heutigen Innogy-Chef Peter Terium übernommen hatte. Der RWE-Konzern sei in der Lage, die von der Bundesregierung geforderte Einzahlung von 6,8 Milliarden Euro in den staatlichen Fonds zur Finanzierung der atomaren Endlagerung Mitte 2017 "auf einen Schlag zu leisten", wie Schmitz sagte: "Wir brauchen nicht auf die Möglichkeit der Ratenzahlung zurückzugreifen."

Schmitz warnte davor, einen nationalen Mindestpreis für CO2-Emissionen einzuführen, wie dies im Klimaschutzplan der Bundesregierung angedeutet wird. Da die erlaubte CO2-Menge bereits durch den europäischen Emissionshandel begrenzt werde, seien nationale Zusatzmaßnahmen "großer Unsinn" und "nur eine Geldabschöpfungsmaschine, die für den Klimaschutz keinen Zusatznutzen bringt", sagte Schmitz der "Welt": Es gehe offenbar nur noch "um das politische Symbol eines Kohleausstiegs, der ohne Rücksicht auf volkswirtschaftliche Kosten durchgesetzt werden soll."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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