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Daimler-Vorstand: S-Klasse "Einstieg in das autonome Fahren"

Archivmeldung vom 05.06.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.06.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Mercedes-Stern auf der Front einer S Klasse-Limousine. Bild: Daimler AG
Mercedes-Stern auf der Front einer S Klasse-Limousine. Bild: Daimler AG

Für Daimler-Entwicklungschef Thomas Weber ist die neue Mercedes S-Klasse "der Einstieg in das autonome Fahren", das Autofahrer in Staufahrten künftig entlasten soll: "Wir haben einen `Stop&Go-Piloten` entwickelt. Wenn der eingeschaltet ist, folgt das Auto dem Vordermann in der Stausituation vollautomatisch."

Man kann den Fuß vom Pedal nehmen und für kurze Zeit kann man sogar das Lenkrad loslassen, was Weber während des im fahrenden Auto geführten Interviews mit der Wochenzeitung "Die Zeit" demonstriert. Die technische Basis für das autonome Fahren habe die neue S-Klasse "schon an Bord", betont der Daimler-Vorstand.

Dass im Serienmodell noch nicht alles genutzt wird, liege auch daran, dass es bei juristischen Fragestellungen noch "Klärungsbedarf" gebe. Doch die vielen Assistenzsysteme, die es etwa in der S-Klasse als "Intelligent Drive"-Paket gibt, brächten die Daimler-Vision vom unfallfreien Fahren schon sehr viel näher.

Eines mache der Computer schon heute besser als der Mensch, behauptet der Entwicklungschef von Mercedes. "Er ist nie unkonzentriert oder müde. Er kann auch Schwächen des Menschen kompensieren, etwa wenn ältere Fahrer nachts nicht mehr so gut sehen."

Bis sich allerdings fast Blinde in so einem vollautomatisierten Fahrzeug ans Steuer setzen könnten, wie vom Internetkonzern Google in einem Werbevideo suggeriert, dürfte es nach Überzeugung Webers "noch sehr lange dauern".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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