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BASF-Betriebsrat fordert "Signale" für Ludwigshafener Werk

Archivmeldung vom 24.04.2024

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.04.2024 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
BASF-Werk Ludwigshafen 1881
BASF-Werk Ludwigshafen 1881

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

BASF-Betriebsratschef Sinischa Horvat fordert von dem künftigen Vorstandsvorsitzenden Markus Kamieth eine "massive Fokussierung" auf das Werk Ludwigshafen. "Unser Anspruch ist, dass er daran arbeitet, dass der Standort hier in eine gute Zukunft geführt wird", sagte Horvat dem "Mannheimer Morgen".

Das Stammwerk schreibt Verluste und muss eine Milliarde Euro einsparen. Bereits beschlossen sind der Abbau von 2.500 Stellen und die Schließung von elf Anlagen. Anders als in Krisen zuvor, erklärt Horvat, fühle sich die Belegschaft ohnmächtig. Sie zweifle an den Perspektiven des Werks, in dem rund 34.000 Menschen für BASF SE arbeiten. 

"Wir brauchen jetzt auch Maßnahmen als Signale, dass es weiter geht, dass mehr geht, als nur abzuschalten", so der Betriebsratschef. Er will auch so schnell wie möglich über eine neue Standortvereinbarung verhandeln. Die aktuelle Vereinbarung läuft noch bis Ende 2025 und schließt betriebsbedingte Kündigungen aus. Wichtig sei festzulegen, dass auch künftig in den Standort Ludwigshafen jährlich investiert wird, so Horvat.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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