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Bund lehnt Finanzhilfen für Rettung von WestLB-Kunstsammlung ab

Archivmeldung vom 23.01.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.01.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Monika Grütters (2009)
Monika Grütters (2009)

Foto: Christof Rieken
Lizenz: CC-BY-SA-3.0-de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Im Streit um die Zukunft der WestLB-Kunstsammlung begrüßt die Staatsministerin für Kultur, Monika Grütters (CDU), das Einlenken der NRW-Landesregierung. "Es ist ein positives Signal aus NRW, das zeigt, dass die öffentliche Debatte ihre Wirkung nicht verfehlt", sagte Grütters im Interview mit der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post".

Die Sammlung gehört über die WestLB-Nachfolgerin Portigon indirekt dem Land NRW und sollte ursprünglich verkauft werden. Gestern blies NRW-Finanzminister Norbert-Walter Borjans (SPD) den Plan wieder ab. Ihre Drohung gegen die NRW-Landesregierung hält Grütters aber trotzdem aufrecht: "Noch ist nicht alles gewonnen. Von dem Recht, wichtige Kunstwerke in die Ausfuhrverbotsliste einzutragen, werde ich Gebrauch machen, wenn ich befürchten muss, dass das zuständige Bundesland NRW seiner Pflicht hier nicht nachkommt", sagte Grütters. Die Entscheidung über den Verkauf treffe "letztlich die Landesregierung". Finanzhilfen vom Bund für die Rettung der WestLB-Sammlung lehnte die Staatsministerin ab. "Es kann ja nicht sein, dass der Bund Versäumnisse der Länder ausgleicht. Das wäre ein Missverständnis. Ich kann NRW nicht entlasten", so Grütters.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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