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Stimmung in der Wirtschaft wieder schlechter

Archivmeldung vom 24.02.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.02.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Oliver Randak

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich nach dem leichten Anstieg im Januar wieder eingetrübt. Der Ifo-Geschäftsklimaindex sank im Februar unerwartet. Dafür verbesserten sich die Zukunfserwartungen der Unternehmen leicht.

Der Geschäftsklimaindex des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung gab von 83,0 Punkten auf 82,6 Punkte nach. Viele Experten hatten dagegen mit einer leichten Aufhellung des Konjunkturbarometers gerechnet. Der Ifo-Index gilt als wichtigster Frühindikator der deutschen Wirtschaft. «Insgesamt deuten die Befragungsergebnisse nicht auf eine konjunkturelle Wende hin», sagte ifo-Präsident Hans-Werner Sinn heute in München.

Der Ifo-Geschäftsklimaindex erwies sich heute Vormittag auch für die deutschen Börsen als Belastungsfaktor. Nach der Veröffentlichung brach der Dax um bis zu zwei Prozent auf 3.859 Zähler ein.

Der Ifo-Index wird monatlich durch die Befragung von rund 7000 Unternehmen aus den Branchen Industrie, Einzel- und Großhandel sowie Bauwirtschaft ermittelt. Im Februar verschlechterten sich die Einschätzungen der Firmen zur derzeitigen Geschäftslage. Der entsprechende Index sank von 86,8 auf 84,3 Punkte. Ihre Aussichten für die kommenden sechs Monate schätzten die Unternehmen dagegen leicht besser ein als im Januar. Der Erwartungs-Index stieg entsprechend von 79,5 auf 80,9 Punkte.

Trotz des Anstiegs dieses Erwartungswertes sind viele Finanzexperten weiterhin skeptisch. So sagte beispielsweise der Commerzbank-Analyst Jörg Krämer der ARD: «Ich kann nach wie vor keine Trendwende erkennen, obwohl die Erwartungskomponente den zweiten Monat in Folge nach oben gegangen ist. Wenn man sich den Sechsmonatsdurchschnitt anschaut, dann zeigt der immer noch klar nach unten. Und außerdem darf man nicht vergessen, dass jedes noch so kleine Aufflackern der Finanzkrise die Erwartungen wieder drücken wird.»

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