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BDI erwartet Stagnation bei deutschen Exporten

Archivmeldung vom 19.04.2024

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.04.2024 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Mary Smith
Siegfried Russwurm (2020)
Siegfried Russwurm (2020)

Foto: Berlin 2020 E
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, Siegfried Russwurm, erwartet für das laufende Jahr eine Stagnation bei den deutschen Ausfuhren. "Wir werden dieses Jahr keinen Konjunkturimpuls aus den Exporten sehen, sondern wir gehen davon, dass die Exportkurve 2024 flach bleibt", sagte Russwurm dem Nachrichtenportal "T-Online" am Freitag.

"Das ist eine sehr unerfreuliche Entwicklung." Auch beim Bruttoninlandsprodukt rechne der BDI für das laufende Jahr nur mit einem "Mini-Plus in Höhe von 0,3 Prozent", so Russwurm. "Das ist einfach zu wenig. In einer Welt, die in der Größenordnung von drei Prozent wächst, heißt das: Deutschland fällt zurück. Wenn wir uns nicht anstrengen, bleibt das auch in den kommenden Jahren so." Kurzfristig gebe es jedoch auch Lichtblicke. "Wir erwarten, dass viele Unternehmen dieses Jahr trotz der schlechten Aussichten investieren werden", sagte Russwurm. "Bestimmte Investitionen, etwa der Austausch alter Anlagen und Maschinen, sind irgendwann einfach nötig und lassen sich nicht beliebig aufschieben. Das dürfte einen positiven Effekt haben." Von diesen aber dürfe man sich auch nicht blenden lassen, so der Industriepräsident. "Das Level, auf dem wir uns mit diesen Investitionen bewegen, ist immer noch sehr niedrig", so Russwurm. "Es liegt etwa 20 Prozent unter dem Niveau von vor sechs Jahren, als wir noch eine viel größere industrielle Aktivität in Deutschland hatten."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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