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Kartellamt befürchtet Abzocke bei Brandmeldern

Archivmeldung vom 04.08.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.08.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Stephan Poost / pixelio.de
Bild: Stephan Poost / pixelio.de

Das Bundeskartellamt geht dem Verdacht nach, dass verschiedene Unternehmen zu viel Geld dafür verlangen Brandmeldeanlagen mit der örtlichen Feuerwehr zu verbinden. Dies teilte die Bonner Behörde auf Anfrage der "Süddeutschen Zeitung" mit.

In vielen großen Gebäuden wie Fabriken, Altenheimen oder Tiefgaragen schlagen Rauchmelder nicht nur drinnen Alarm, sondern übermitteln die Alarmmeldung direkt an die Leitstelle der Feuerwehr. Unternehmen stellen diese Verbindung mit ihrer Technik sicher, sie schalten die Brandmeldeanlagen zur örtlichen Feuerwehr auf, wie der Fachbegriff dafür lautet. Das Bundeskartellamt bemängelt, dass hier in vielen Kommunen Monopole herrschen, da die Kommunen eine Konzession für diesen Verbindungsservice vergeben. Die Hausbesitzer sind dann gezwungen, den Konzessionär zu beauftragen. Die Wettbewerbshüter befürchten, dass die Unternehmen überhöhte Preise verlangen. Insgesamt fließen nach Schätzung der Behörde 100 bis 150 Millionen Euro pro Jahr an die Konzessionäre.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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