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Eurokrise: Jeder dritte Deutsche fürchtet sich vor Herabstufung der Bonität Deutschlands

Archivmeldung vom 09.08.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.08.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

31 Prozent der Bundesbürger haben große oder sehr Angst vor der Herabstufung der Bonität Deutschlands. Vor allem auf die gemeinsame Währung dürfte eine schlechtere Bewertung durch die Rating-Agenturen demnach Konsequenzen haben. So fürchten 42 Prozent der Deutschen im Falle einer Herabstufung eine zusätzliche Abschwächung des Euros.

Bei weiteren knapp 40 Prozent ist die Sorge vor einem mächtigen Wirtschaftseinbruch groß und eine stark steigende Inflation fürchten 39 Prozent der Bundesbürger. Eine Minderheit (18 Prozent) hält sogar den Zerfall der Europäischen Union für wahrscheinlich. Das ergibt eine repräsentative Umfrage der Beratungsgesellschaft Faktenkontor und des Marktforschungsdienstleisters Toluna unter 1.000 Bundesbürgern.

Jeder Zweite von Bedeutung der Rating-Agenturen überzeugt

Nach der Rolle der Rating-Agenturen bei der Bestimmung der Bonität der Staaten gefragt, messen die Deutschen ihnen eine große Bedeutung bei. 50 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass die Agenturen wichtig seien. 22 Prozent der Deutschen hingegen betrachten Moody´s und Co. kritisch und sehen ihre Rolle bei der Bestimmung der Bonität der Staaten als eher unwichtig an.

Euro-Bonds bringen keine Rettung

Die Einführung von Euro-Bonds ist allerdings nach Meinung der Bundesbürger nicht die Lösung, um die Bonität der Eurostaaten zu verbessern. Nach Einschätzung von 46 Prozent der Befragten bringen die Bonds keine Rettung. Weitere 37 Prozent sind unsicher und lediglich 17 Prozent der Deutschen halten eine Einführung für erfolgsversprechend.

Quelle: Faktenkontor (ots)

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