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Insolventer Fahrrad-Bauer: Bayern wollen Mifa retten

Archivmeldung vom 06.05.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.05.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Die Mifa Fahrradfabrik Sangerhausen
Die Mifa Fahrradfabrik Sangerhausen

Foto: Pomfuttge
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Für den insolventen Fahrrad-Hersteller Mifa zeichnet sich eine Perspektive ab. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung. Die bayerische Unternehmerfamilie Puello will die Traditionsfirma übernehmen. Der Investor kommt aus der Fahrradbranche und möchte nach MZ-Informationen künftig nur noch hochwertige Markenräder und E-Bikes in Sangerhausen fertigen. Geplant ist eine sogenannte Erlebnis-Manufaktur, bei der die Kunden die Herstellung der Räder auch verfolgen können. Der bisherige Eigentümer Heinrich von Nathusius bestätigt Gespräche zum Verkauf des neuen Werkes.

Die Familie von Nathusius hatte den Fahrradbauer erst 2014 aus der Pleite gerettet, musste Anfang 2016 jedoch erneut Insolvenz für Mifa anmelden. Vor allem durch den Bau eines 17 Millionen Euro teuren Werkes sind die Kosten aus dem Ruder gelaufen. Heinrich von Nathusius ist durchaus bereit, die neue Produktionsstätte zu verkaufen: "Ich bin positiv gestimmt, wenn unsere Anschaffungskosten beglichen werden", sagte von Nathusius der MZ.

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung (ots)

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