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Mercedes ruft Sprinter zur Software-Optimierung in die Werkstatt

Archivmeldung vom 26.09.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.09.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Mercedes-Benz Sprinter
Mercedes-Benz Sprinter

Foto: M 93
Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Daimler hat mit einem Brief an rund 11.000 Halter von Mercedes-Sprintern für Verwirrung gesorgt: In dem Schreiben, das der "Welt am Sonntag" vorliegt, heißt es, man müsse bei den Fahrzeugen "die abgasrelevanten Steuergeräte mit einer optimierten Software versehen". Es sei bei der Programmierung zu einem Fehler gekommen.

"Im Rahmen einer Kundendienstmaßnahme werden die betroffenen Steuergeräte mit einer optimierten Software versehen, um mögliche Unannehmlichkeiten mit Behörden und Prüforganisationen auszuschließen", heißt es in dem Brief weiter.

Nachdem Daimler gegenüber der "Welt am Sonntag" zunächst die Echtheit des Schreibens bestritten und mit rechtlichen Schritten gedroht hatte, bestätigte der Konzern nun, dass es sich tatsächlich um einen authentischen Brief handelt, mit dem die Halter von Sprintern der Fünf-Tonnen-Klasse zum Besuch einer Werkstatt aufgefordert wurden. "Einige der Diagnosegeräte für eine Hauptuntersuchung der Prüfer konnten mit den Systemen in den Fahrzeugen nicht kommunizieren. Deshalb wurde die Software für die Datenübertragung aktualisiert", sagte Mercedes-Transporter-Chef Volker Mornhinweg. Somit seien unter anderem Abgaswerte nicht übertragen worden. "Das hat nichts mit Manipulationen der Software zu tun", versicherte er.

Angesichts des Abgasskandals bei Volkswagen sei die Formulierung in den Schreiben aber "höchst irreführend", räumte Mornhinweg ein. Kunden könnten den Inhalt falsch verstehen, man habe den Brief unglücklich formuliert. Die Software in 6.000 Sprintern sei bereits aktualisiert worden. Die Halter der übrigen 5.000 Fahrzeuge würden umgehend noch einmal über den präzisen Sachverhalt informiert.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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