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Immer mehr Rentner haben eine Job

Archivmeldung vom 24.03.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.03.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Günter Havlena / pixelio.de
Bild: Günter Havlena / pixelio.de

Immer mehr Senioren sind auch als Rentner noch erwerbstätig. Wie der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, gingen so im Jahr 2016 rund 1,42 Millionen Rentner in Deutschland einer Beschäftigung nach.

Im Jahr 2000 hatte ihre Zahl noch bei 539.000 gelegen. Die Daten gehen aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion hervor. Stichproben des Statistischen Bundesamts ergaben, dass der Großteil der erwerbstätigen Rentner (47,5 Prozent) in einem Minijob arbeitet. Als Selbstständige waren 24,8 Prozent der arbeitenden Senioren tätig.

Gründe für die Erwerbstätigkeit nennt die Auswertung nicht. Erstaunlich ist, dass die sogenannte Teilrente wenig genutzt wird, wie eine Sonderauswertung der Rentenstatistik zeigt. Im Jahr 2016 wählten nur 2.677 Personen diese Möglichkeit, schon vor Erreichen der Regelaltersgrenze einen Teil der Rente zu beziehen und gleichzeitig in Teilzeit zu arbeiten. Das soll einen gleitenden Übergang in den Ruhestand ermöglichen.

"Der Wechsel vom Erwerbs leben in den Ruhe- stand ist keineswegs so geregelt, dass alle Beschäftigten zurechtkommen", sagt Grünen- Rentenexperte Markus Kurth. "Hier muss der Gesetzgeber unbedingt noch einmal tätig werden." Im Jahr 2017 hatte die Bundesregierung erste Maßnahmen eingeführt, um den Renteneintritt flexibler zu machen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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