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HeidelbergCement-Chef fordert Bankenzerschlagung

Archivmeldung vom 15.08.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.08.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

Der Chef des Baustoffkonzerns und Dax-Unternehmens HeidelbergCement, Bernd Scheifele, fordert ungewöhnlich offen eine Zerschlagung der großen Banken. "Wir brauchen ein Trennbankensystem, wie es früher in den USA existierte. Das normale Bankgeschäft und das Investmentbanking sollten nicht gemeinsam betrieben werden", sagte Scheifele der "Süddeutschen Zeitung" (Donnerstagausgabe). "Banken dürfen nicht zu groß werden", fügte er hinzu.

Zuvor hatten schon SPD-Chef Sigmar Gabriel und Munich-Re Vorstandschef Nikolaus von Bomhard eine Zerschlagung gefordert. Andere Dax-Chefs haben sich bisher aber zurückgehalten. Der Schritt würde in Deutschland besonders die Deutsche Bank treffen. "Der Staat muss gewährleisten, dass die Spareinlagen der Bürger sicher sind und die Unternehmen mit ausreichend Kredit versorgt werden. Nicht mehr", sagte Scheifele. Wenn in anderen Bereichen etwas schief gehe, dürfte das nicht dem Steuerzahler aufgebürdet werden, Gläubiger und Aktionäre solcher Banken sollten das selbst tragen. HeidelbergCement hatte die Macht der Banken selbst gespürt, als 2008 nach der Lehman-Pleite die Kredite für die 14-Milliarden-Euro-Übernahme des Konkurrenten Hanson neu verhandelt werden mussten. "Es ist manches passiert, was ich nie für möglich gehalten hätte", sagte Scheifele, der sich auch für eine strenge Regulierung von Finanzprodukten ausspricht.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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