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Verdi übt harte Kritik an Hertie-Immobilieneigner

Archivmeldung vom 20.05.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.05.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat das endgültige Aus der insolventen Kaufhauskette Hertie bedauert und harte Kritik am Haupt-Immobilieneigner, dem britischen Finanzinvestor Dawnay Day, geübt.

"Es ist ein ganz trauriger Tag für die 2600 Beschäftigten, denn bei Hertie geht im Laufe des Sommers das Licht aus", sagte die Sprecherin des Verdi-Bundesvorstandes, Cornelia Haß, der in Essen erscheinenden Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung (NRZ, Donnerstagausgabe). Die Schuld an der bevorstehenden Schließung auch der übrigen 54 Hertie-Filialen gab die Verdi-Sprecherin der "Gier" bei Dawnay Day: "Das sind Finanzhaie, die vom Einzelhandel keine Ahnung haben und meinten, mit überzogenen Mieten ihre Renditen zu steigern." Der Immobilienvermarkter Atisreal sieht unterdessen ein "reges Interesse" von möglichen Käufern der Hertie-Immobilien. Nach Darstellung von Christoph Meyer, Mitglied der deutschen Atisreal-Geschäftsleitung, lassen sich die Häuser nach dem Schließungsbeschluss eher besser verkaufen. Herties Zukunft sei ungewiss gewesen, das Unternehmen habe seit Mai 2008 keine Mieten mehr gezahlt. "Es ist ein trauriger und misslicher Umstand", dass Hertie schließe, sagte Meyer. Für mögliche Immobilien-Investoren bestehe nun aber "mehr Klarheit". Für die meisten Häuser zeichne sich eine Nachfolgelösung durch Einzelhandel ab. Von ursprünglich 64 Hertie-Immobilien, die Atisreal im Auftrag einer Dawnay-Day-Tochter auf dem Markt platziert hatte, seien acht bereits verkauft, bei weiteren neun Objekten seien Exklusivgespräche mit einzelnen Investoren vereinbart worden. Interesse angemeldet hätten vor allem Projektentwickler aus dem Einzelhandelsbereich.

Quelle: Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung

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