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Burger King verteilt gratis Essen des Erzfeindes

Archivmeldung vom 05.12.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.12.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Doris Oppertshäuser
Burger: Lockangebot für "falsche" Fans Foto: pixelio.de/peppermint_sue
Burger: Lockangebot für "falsche" Fans Foto: pixelio.de/peppermint_sue

Die US-Fast-Food-Kette Burger King hat in Norwegen den eigenen Facebook-Fans Gutscheine für ein Essen beim Rivalen McDonald's angeboten und somit eine auf den ersten Blick irreführende Marketingmaßnahme realisiert. Ziel war es, die "wahren" Fans von den "falschen" zu trennen - und nur die loyalsten Kunden auf die neue Fanpage mitzunehmen. Rund 30.000 User nahmen das Angebot an, für einen Big Mac von McDonald's nicht auf die aktuelle Burger-King-Seite zu wechseln.

"Sowohl Burger King als auch McDonald's haben einen hohen Polarisierungsgrad, also viele Fans und viele 'Hater'. Als Marke muss man einen Weg finden, damit umzugehen", sagt Florian Schleicher, Digital Consultant bei vi knallgrau , die auch McDonald's Österreich betreut.

Die neue Community von Burger King in Norwegen besteht zwar nur noch aus 8.000 Fans, laut dem Konzern sind diese aber engagierter und interagieren positiver mit der Marke. "Marken wie Burger King und McDonald's sprechen eine große Zielgruppe an - deshalb ist es auch wichtig, eine große Reichweite auf Facebook zu haben", gibt Schleicher aber zu bedenken. Denn auch die Kritiker haben für ihn eine positive Funktion: "Beschwerden und Feedback sind extrem wichtig für ein Unternehmen, man lernt sehr viel daraus."

Facebook ist laut Schleicher das größte soziale Netzwerk in und bestens dazu geeignet, Reichweite aufzubauen. "Je mehr Fans eine Marke hat, desto mehr sehen potenziell die Botschaft", präzisiert er. Aber: "Millionen seelenloser Fans bringen dem Unternehmen keinen Mehrwert. Wirtschaftlich gesehen ist es eine Ressourcenverschwendung, Menschen anzusprechen, die dann nichts kaufen."

Aus diesem Grund sollten Online-Communitys stets gehegt und gepflegt werden. So ist laufendes Content- und Community-Management laut Schleicher immens wichtig: "Als Marke muss man attraktive Inhalte produzieren und auf die Anfragen der User eingehen. Oft reicht es den Kritikern schon, wenn sie ein offenes Ohr für ihre Anliegen finden."

McDonald's geht mit seiner Aktion "Unser Essen. Eure Fragen" in diese Richtung. Aber auch die Aktion "Mein Burger" bietet den Kunden einen Mehrwert, so Schleicher: "Den Fans gefällt es, wenn ihre eigenen Inputs berücksichtigt werden."

Quelle: www.pressetext.com/Marie-Thérèse Fleischer

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