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DAX im Rückwärtsgang - Vorsichtiger Optimismus für China

Archivmeldung vom 11.05.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.05.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Thorben Wengert / pixelio.de
Bild: Thorben Wengert / pixelio.de

Am Mittwoch hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 9.975,32 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,70 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Da halfen auch vorsichtig optimistische Konjunkturerwartungen aus China nicht weiter.

Der CEP-Indikator, der die Konjunkturerwartungen internationaler Finanzexperten für China in den nächsten zwölf Monaten wiedergibt, lag, wie am Mittwoch bekannt wurde, mit 9,4 Punkten erstmals seit Langem wieder über dem längerfristigen Durchschnitt von 6,2 Punkten. Wenn die prognostizierte Erhöhung der Beschäftigung eintritt, wird das Einkommen der Privathaushalte weiter zunehmen und die Konsumausgaben steigern, so das ZEW. Insgesamt zeigten die Ergebnisse der Aprilumfrage, dass die Umfrageteilnehmer von einer Konjunkturstabilisierung auf gutem Niveau ausgingen.

Trotz des leichten Konjunkturoptimismus trauen die Experten aber den chinesischen Aktienmärkten auf Sicht von zwölf Monaten nicht viel zu und rechnen im Durchschnitt mit einem Rückgang der Aktienindizes, insbesondere beim Hang-Seng-Index und dem Growth Enterprise Market Index. Die etwas besseren Konjunkturaussichten lassen die Experten eine Aufwertung des Yuan zum US-Dollar erwarten, einhergehend mit einem geringeren Abfluss an Devisenreserven.

Im DAX konnten am Mittwoch gegen den Trend Thyssenkrupp und Deutsche Post deutlich zulegen. Am Ende der Kursliste fanden sich hingegen Eon, Prosieben und RWE.

Der Nikkei-Index hatte zuletzt zugelegt und mit einem Stand von 16.579,01 Punkten geschlossen (+0,08 Prozent).

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Mittwochabend stärker. Ein Euro kostete 1,1425 US-Dollar (+0,48 Prozent).

Der Goldpreis konnte profitieren, am Abend wurden für eine Feinunze 1.277,53 US-Dollar gezahlt (+0,92 Prozent). Das entspricht einem Preis von 35,95 Euro pro Gramm.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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