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IW: Knapp 20 Prozent der Firmen wollen unbefristete Jobs schaffen

Archivmeldung vom 12.08.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.08.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: Bernd Kasper / pixelio.de
Bild: Bernd Kasper / pixelio.de

Knapp 20 Prozent der Unternehmen in Deutschland wollen trotz der anhaltenden Coronakrise im laufenden Jahr die Zahl der unbefristet Beschäftigten erhöhen. Das geht aus einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) über die Beschäftigungspläne der Unternehmen hervor, über die die "Rheinische Post" in ihrer Donnerstagausgabe berichtet.

Die Studie fußt auf einer Befragung von knapp 1.300 Unternehmen aller Größen im Spätherbst 2020. Demnach wollen 19,3 Prozent aller Unternehmen in den nächsten zwölf Monaten mehr Beschäftigte unbefristet einstellen. Die Zahl der befristeten Einstellungen wollen weitere 6,5 Prozent der Firmen erhöhen. "Immerhin ein Fünftel der Unternehmen will das Arbeitsvolumen ausweiten", lautet das zentrale Ergebnis der Befragung. "Die Beschäftigungspläne der Unternehmen für das laufende Jahr sind verhalten optimistisch", so das Fazit der Ökonomen.

Die Zuversicht und damit die Einstellungsbereitschaft ist in größeren Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern signifikant höher als in kleineren Firmen, so die Studie. Während 21 Prozent aller Unternehmen erwarten, dass ihr Arbeitsvolumen in den nächsten zwölf Monaten steigen wird, sind es bei den größeren Unternehmen 31 Prozent. In der Gruppe der optimistischen Unternehmen, die mit einem steigenden Arbeitsvolumen rechnen, wollen sogar 54 Prozent neue, unbefristete Arbeitsplätze schaffen. "Befürchtungen, dass die Gesundung des Arbeitsmarkts durch einen verstärkten Einsatz flexibler Beschäftigungsverhältnisse relativiert werden könnten, lassen sich empirisch nicht stützen", schreiben die IW-Forscher. Zeitarbeit oder Befristungen dürften künftig aber nicht weiter durch neue Regeln erschwert werden, um keine neuen Einstellungshürden für die in der Krise gestiegene Zahl der Langzeitarbeitslosen zu errichten.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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