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Streik-Bilanz: Grube erwartet Verluste in dreistelliger Millionenhöhe

Archivmeldung vom 08.11.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.11.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Dr. Rüdiger Grube Bild: Deutsche Bahn AG
Dr. Rüdiger Grube Bild: Deutsche Bahn AG

Bahnchef Rüdiger Grube rechnet angesichts des Streiks der Lokführer mit einem Schaden in dreistelliger Millionenhöhe sowie einen Imageverlust für sein Unternehmen: "Der Schaden beträgt bislang mehr als 100 Millionen Euro und wird sich auch in dieser Größenordnung in unserer Jahresbilanz niederschlagen", sagte Grube der "Bild am Sonntag". "Vom Imageschaden und Vertrauensverlust der DB ganz zu schweigen."

Züge ohne Lokführer wären laut Grube auch in Deutschland möglich, kommen für die Deutsche Bahn vorerst aber nicht in Frage: "Die Technik ist hier sehr viel weiter als beispielsweise in der Autoindustrie. Schon heute sind jeden Tag Hunderttausende Fahrgäste weltweit in fahrerlosen Zügen unterwegs - ob in Nürnberg, Paris oder Sao Paulo. Uns geht es aber darum, dass sich unsere Kunden wohlfühlen und ein optimales Sicherheitsgefühl haben." Darum seien Züge ohne Lokführer derzeit kein Thema. "Wir sollten dies nicht unter dem Druck eines Streiks diskutieren und schon gar nicht damit drohen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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