Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Wirtschaft Bundesbankchef sieht keinen Automatismus für Zinssenkungen

Bundesbankchef sieht keinen Automatismus für Zinssenkungen

Freigeschaltet am 09.07.2024 um 13:19 durch Sanjo Babić
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

Der Präsident der Deutschen Bundesbank, Joachim Nagel, sieht keinen Automatismus für weitere Zinssenkungen. "Zinssenkungen machen wir nicht per Autopilot", sagte Nagel dem "Tagesspiegel". "Wir werden also je nach Datenlage entscheiden. Und das heißt, wir überprüfen unseren Kurs bei jeder Sitzung neu", so der Bundesbank-Präsident. "Dabei bleiben wir vorsichtig."

Im Juni hatte die Europäische Zentralbank (EZB) erstmals seit Langem die Zinsen gesenkt. Zuvor hatte sie zehnmal die Zinsen erhöht, um die Inflation zu bekämpfen, und sie danach länger auf dem höheren Niveau belassen. "Die zehn Zinserhöhungen zwischen Juli 2022 und September 2023 waren richtig", sagte Nagel.

Die Inflation im Euroraum und in Deutschland nähere sich dem Ziel der EZB, die Preissteigerung bei zwei Prozent zu halten. "Die Inflation geht zurück", so Nagel, "und wir erwarten, dass sie spätestens Ende 2025 unseren Zielwert von zwei Prozent erreicht." Allerdings sei die Kerninflationsrate, bei der die stark schwankenden Energie- und Lebensmittelpreise herausgerechnet werden, mit 2,9 Prozent noch "relativ hoch", gibt der Bundesbank-Chef zu bedenken. Die nächste Sitzung des EZB-Rats findet am 18. Juli statt.

Quelle: dts Nachrichtenagentur



Videos
Daniel Mantey Bild: Hertwelle432
"MANTEY halb 8" deckt auf - Wer steuert den öffentlich-rechtlichen Rundfunk?
Mantey halb 8 - Logo des Sendeformates
"MANTEY halb 8": Enthüllungen zu Medienverantwortung und Turcks Überraschungen bei und Energiewende-Renditen!
Termine
Newsletter
Wollen Sie unsere Nachrichten täglich kompakt und kostenlos per Mail? Dann tragen Sie sich hier ein:
Schreiben Sie bitte russ in folgendes Feld um den Spam-Filter zu umgehen

Anzeige