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Hochtief droht Verlust von Lufthansa-Auftrag

Archivmeldung vom 19.05.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.05.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Hochtief
Hochtief

Deutschlands größtem Baukonzern Hochtief droht ein herber Rückschlag. Die Lufthansa erwägt, die Zusammenarbeit mit dem Essener Konzern auf den Flughäfen Frankfurt am Main und München einzuschränken. Betroffen wäre nach Informationen der Zeitungen der Essener WAZ-Gruppe (Donnerstagausgabe) fast jeder zweite der rund 400 Mitarbeiter an den Standorten. Damit drohen betriebsbedingte Kündigungen. Hintergrund sind heftige Preisverhandlungen.

"Es droht eine deutliche Reduzierung des Auftragsvolumens auf ein Drittel des bisherigen Umfangs", sagte Hochtief-Sprecher Christian Gerhardus auf Anfrage der WAZ-Gruppe. Das Volumen liegt dem Vernehmen nach bislang bei 25 Millionen Euro. Die Flughäfen Hamburg und Köln, wo die Lufthansa ebenfalls Kunde von Hochtief ist, seien nicht betroffen. Vor sechs Jahren hatte Hochtief insgesamt rund 2200 Mitarbeiter der Fluggesellschaft aus dem sogenannten Facility Management übernommen.

Der Fünf-Jahres-Vertrag zwischen Hochtief und der Lufthansa läuft noch bis 2011. Die Fluggesellschaft prüft nach eigenen Angaben derzeit Angebote verschiedener Unternehmen. Eine Entscheidung sei noch nicht gefallen, erklärte das Unternehmen gegenüber der WAZ-Gruppe. Hochtief ist auch in sicherheitstechnisch sensiblen Bereichen der Flughäfen tätig und wartet zum Beispiel Hangartore oder Feuerlöschanlagen. 

Quelle: Westdeutsche Allgemeine Zeitung

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