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SPD will Auskunft vom Chef der Deutschen Bank

Archivmeldung vom 08.08.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.08.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt am Main; im Volksmund werden die beiden Hochhäuser auch als „Soll und Haben“ bezeichnet.
Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt am Main; im Volksmund werden die beiden Hochhäuser auch als „Soll und Haben“ bezeichnet.

Foto: Jürgen Matern
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Auch die SPD unterstützt den Plan, die wichtigsten Manager der deutschen Finanzindustrie vor den Bundestag zu laden. Damit könnte eine Parlamentsanhörung des neuen Chefs der Deutschen Bank, Anshu Jain, bereits im Herbst stattfinden. "Teile der Finanzwelt gebärden sich immer noch wie ein Geheimbund", sagte SPD-Fraktionsvize Joachim Poß der "Zeit". "Wir wollen, dass die Geschäftspraktiken der Branche endlich offengelegt werden."

Wie "Die Zeit" zuletzt berichtete, streben auch die Grünen für September eine Anhörung des Finanzausschusses an. In den USA und Großbritannien hatte es im Verlauf der Krise bereits Anhörungen von Bankmanagern vor dem Parlament gegeben. Die Deutsche Bank war zuletzt im Skandal um angebliche Zinsmanipulationen mehrerer europäischer Großbanken in die Schlagzeilen geraten.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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