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BA-Chef Scheele sieht starke Veränderungen durch Digitalisierung

Archivmeldung vom 12.05.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.05.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Zentrale der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg. Bild: Bundesagentur für Arbeit
Zentrale der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg. Bild: Bundesagentur für Arbeit

Der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele, sieht steigende Anforderungen an Beschäftigte durch die Digitalisierung. "Es verändern sich durch die Digitalisierung die Anforderungen in allen 330 Ausbildungsberufen, sie werden anspruchsvoller", sagte Scheele der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post".

Das Forschungsinstitut der Arbeitsagentur, IAB, gehe davon aus, dass ein Viertel aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Berufen arbeite, die eine Digitalisierungsfähigkeit von 70 Prozent hätten. "Das bedeutet, dass sie sich sehr stark verändern werden", so Scheele. Alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssten sich darauf einstellen, dass das Anforderungsniveau steigt. "Sie werden nicht ihren Arbeitsplatz verlieren, aber es bedarf einer gemeinsamen Anstrengung von Arbeitnehmern und Arbeitgebern, ein höheres Qualifikationsniveau zu erreichen", so Scheele. Drohende Massenarbeitslosigkeit sieht er durch die aber Digitalisierung nicht. "Wir haben zur Zeit 32,5 Millionen sozialversicherungspflichtige Beschäftigte. Durch die Digitalisierung entfallen nach Berechnungen unseres Forschungsinstituts IAB etwa 1,5 Millionen Stellen, gleichzeitig werden aber 1,5 Millionen neue geschaffen", sagte Scheele.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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