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Bauindustrie von den Wohnungsbaugenehmigungen im ersten Quartal 2019 enttäuscht.

Archivmeldung vom 20.05.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.05.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Klassische Rodung in Deutschland: Täglich über 1,2km² zerstörte Wälder für Neubaugebiete und Industriegebiete (ca. 120 Fußballfelder pro TAG oder 11m² pro Sekunde)
Klassische Rodung in Deutschland: Täglich über 1,2km² zerstörte Wälder für Neubaugebiete und Industriegebiete (ca. 120 Fußballfelder pro TAG oder 11m² pro Sekunde)

Bild: Eigenes Werk /OTT

"Wir sind von der Entwicklung der Wohnungsbaugenehmigungen im ersten Quartal diesen Jahres enttäuscht. Der gute Start im Januar hat sich leider nicht fortgesetzt. Insbesondere die Genehmigungen von neuen Wohnungen in Mehrfamilienhäusern sind zurückgegangen - und hier herrscht vor allem in den Großstädten weiterhin Mangel.

Ohne eine ausreichende Bautätigkeit wird sich der Mietwohnungsmarkt in den Ballungszentren so schnell nicht wieder entspannen." Mit diesen Worten kommentierte der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Dieter Babiel, die vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Baugenehmigungszahlen. Demnach sei im ersten Quartal der Neu- und Umbau von insgesamt 75.600 Wohnungen genehmigt worden, 2,8 % bzw. 2.200 weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Der Rückgang sei überwiegend auf den Neubau von Wohnungen in Mehrfamilienhäusern zurückzuführen, welcher um 4,4 % unter dem Vorjahresniveau läge.

Babiel: "Den Wohnungsbau kurbelt man nicht an, indem man ständig über Enteignung und das Einfrieren der Mieten diskutiert. Hiermit erreicht man nur das Gegenteil - die Investoren ziehen sich zurück. Es müssten jetzt endlich die wirklichen Probleme, wie fehlendes Bauland, die unterschiedlichen Landesbauordnungen, die Grundstücksspekulation und die Blockade der Sonderabschreibung angegangen werden."

Quelle: Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (ots)

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