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Banker sagen für 2026 Ende der Filialen voraus

Archivmeldung vom 01.07.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.07.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Anja Schmitt
Tresor (Symbolbild)
Tresor (Symbolbild)

Bild: © CC0 / 8385 / Pixabay

Banken werden innerhalb von fünf Jahren online gehen und kundenzentrierte digitale Ökosysteme bilden. Filialen würde es bereits 2026 nicht mehr geben, so das Ergebnis einer Umfrage unter Bankmanagern weltweit. Dies schreibt das russische online Magazin „SNA News“ .

Weiter heißt es diesbezüglich auf deren deutschen Webseite: "Fast zwei Drittel (65 Prozent) der Führungskräfte im globalen Bankensektor glauben, dass das Filialmodell innerhalb von fünf Jahren „tot“ sein wird; vor vier Jahren waren es noch 35 Prozent. Der gleiche Anteil (65 Prozent) der Banker sieht in neuen Technologien den größten Treiber für Veränderungen in den nächsten vier Jahren, vor drei Jahren waren es noch 42 Prozent. Vier von fünf Bankern glauben, dass sich Banken eher über das Kundenerlebnis als über die Produkte differenzieren werden. Diese Zahlen stammen aus einer Umfrage unter 300 Führungskräften im Bankwesen, die von der britischen Wirtschaftszeitschrift „Economist“ im Auftrag des Softwarekonzerns Temenos durchgeführt wurde.

Pandemie als Technologiebeschleuniger

Die Studie zeigt auf, wie Covid-19 Filialschließungen, neue Technologien und der zunehmende Wettbewerb durch Fintechs, Super-App-Plattformen und Tech-Giganten die digitale Transformation beschleunigt und eine Verschiebung der Prioritäten und Geschäftsmodelle im Bankwesen ausgelöst haben. Die Pandemie war ein Katalysator für Zusammenarbeit und Experimentieren. Der Bericht besagt, dass fast die Hälfte (47 Prozent) der Führungskräfte von Banken davon ausgeht, dass sich ihr Unternehmen in den nächsten zwei Jahren zu einem Ökosystem entwickeln wird, in dem Banken ihren Kunden und anderen Finanzorganisationen Produkte und Dienstleistungen von Dritten zusammen mit ihren eigenen anbieten.

Der Bericht zeigt auch, wie die Pandemie die gesellschaftliche Rolle von Finanzdienstleistungen betont hat. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass Banker Mikrofinanzierungen für Unternehmer (34 Prozent) und Konten für Nichtbanker (33 Prozent) als die vielversprechendsten Geschäftsmöglichkeiten im Zusammenhang mit der Integration ansehen. 81 Prozent der Befragten glauben, dass die Erschließung von Mehrwert durch Künstliche Intelligenz (KI) das Unterscheidungsmerkmal zwischen Gewinner- und Verliererbanken sein wird. Banken fokussieren ihre Technologie-Investitionen auf Cybersicherheit, KI und Cloud Computing, da sie ihre digitalen Transformationsprojekte beschleunigen.

Kanika Hope, Chief Strategy Officer von Temenos, sagt zu der Studie:

„Open Banking und der zunehmende Wettbewerb durch Big Tech und neue Marktteilnehmer veranlassen die Banken, ihre Geschäftsmodelle zu überdenken. Viele streben nun danach, digitale Ökosysteme zu entwickeln, die ihren Kunden mithilfe von Cloud, SaaS und KI menschlichere, differenziertere Erfahrungen bieten.“ "

Quelle: SNA News (Deutschland)

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