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Kölner Flughafenchef für Abschaffung des Streikrechts

Archivmeldung vom 16.03.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.03.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Flughafen Hamburg
Flughafen Hamburg

Foto: Medvedev
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Präsident der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen (ADV), Michael Garvens hat sich für eine Neuregelung des Streikrechts ausgesprochen: "Im Flugverkehr oder auch bei der Bahn brauchen wir dringend neue Spielregeln", sagte er dem "Kölner Stadt-Anzeiger". Dabei gehe es nicht darum, das Streikrecht in Frage zu stellen oder gar auszuhöhlen. Allerdings sei die Machtbalance zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften im Luftverkehr "aus den Fugen geraten".

Insbesondere die Zersplitterung der Gewerkschaftslandschaft trage dazu bei, mit einer kleinen Anzahl von Beschäftigten das gesamte System lahmzulegen. Als Beispiel nannte der Chef des Flughafens Köln/Bonn die Piloten oder aber auch die Flughafenfeuerwehr. Er forderte für Einrichtungen der Daseinsvorsorge ein gesetzlich vorgeschriebenes Schlichtungsverfahren, das den Streiks vorgeschaltet werden müsste.

Das gelte auch für die Phase des Warnstreiks. Sollte es dann doch zu Arbeitsniederlegungen kommen, müsste es künftig bessere Notdienstvereinbarungen geben, wie man es aus Krankenhäusern kenne. Auch müsse man sich über eine Ankündigungsfrist verständigen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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