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Grünen-Politiker Schick hält deutsche Einlagensicherung für unzureichend

Archivmeldung vom 29.08.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.08.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Claudia Hautumm / pixelio.de
Bild: Claudia Hautumm / pixelio.de

In der Diskussion um eine gemeinsame europäische Einlagensicherung hat Grünen-Politiker Gerhard Schick eine Überprüfung der deutschen Systeme gefordert. Mit den Einlagensicherungsfonds garantieren die jeweiligen Bankenverbände den deutschen Sparern, dass ihre Guthaben selbst im Fall einer Bankpleite nicht verloren sind. Doch deren Tragfähigkeit zweifelt Schick nun an: "Die Einlagensicherung des Verbandes der Privatbanken ist ein nicht einhaltbares Versprechen", sagte er der "Süddeutschen Zeitung".

Der größte Einzahler in diesen Topf sei die Deutsche Bank - sie sichere damit gewissermaßen ihre eigenen Einlagen ab. Auch die Sicherungssysteme von Sparkassen und Genossenschaftsbanken hält Schick nicht für perfekt: "Es ist plausibel, dass sich kleine Volksbanken oder Sparkassen gegenseitig stützen. Aber die Systeme reichen nicht aus, um Landesbanken oder die genossenschaftlichen Spitzeninstitute mit abzusichern." Deswegen sei es wichtig, dass sich Deutschland der Diskussion um ein neues Modell der Einlagensicherung nicht verschließe.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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